Der Verband Kunstmarkt Schweiz (VKMS) als Dachorganisation der vier Kunsthandelsverbände (Galeristenverband, Antiquarenverband, Auktionatorenverband und Kunsthandelsverband) bezweckt die Wahrung der Interessen der Kunstmarktteilnehmer im Handel gegenüber Behörden, Verbänden, Privaten und Medien. Der VKMS setzt sich ein für einen Dialog in Politik und Recht, der sich den Besonderheiten des Kunstmarktes nicht verschliesst - er nimmt deshalb eine aktive Rolle in der Gestaltung der Kulturgesetzgebung und -politik ein. Zum Wohl der Schweiz als intakter Kunsthandelsplatz.

Über die rein wirtschaftlichen Interessen hinaus ist es dem VKMS wichtig die kulturelle Bedeutung der Arbeit der Mitglieder der einzelnen Verbände hervorzuheben. Ein intakter Kunsthandel in allen Facetten ist noch immer treibende Kraft für einen vitalen Kulturstandort Schweiz: So ist dessen Expertise zentral für die Entdeckung und Förderung von Künstlern, für öffentlich zugängliche und Ausstellungen und Auftritte an Kunstmessen, für Kooperationen mit Museen und Kunsträumen, für die Herausgabe von Publikationen, einen Austausch mit Sammlern und schliesslich für die Betreuung von Nachlässen und Archiven.

Aktuell

Newsletter

Ein Newsletter wird vier Mal jährlich an alle Verbandsmitglieder und Interessenten versendet und berichtet über nationale und internationale Entwicklungen in den fünf Kern-Dossiers des VKMS und über weitere berichtenswerte Neuigkeiten des Kunstmarktes

Tagung

Die diesjährige Tagung fand unter dem Thema "THAT WAS THEN - THIS IS NOW" - neue Handelsmodelle im Kunstmarkt am 22. Oktober 2019 im schwarzencafe der LUMA Foundation in Zürich statt

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Organisation

Geschäftsführung

Dr. Andreas Ritter, Rechtsanwalt

Sekretariat

M.A. HSG Eleanor Münch

Dossiers

Urheberrecht

Der VKMS setzt sich dafür ein, dass die Gesetzgebung im Urheberrecht auch im digitalen Zeitalter die Interessen aller Kunstmarktteilnehmer widerspiegelt. So wurde erfolgreich argumentiert, dass eine Einführung des sog. Folgerechts („Droit de Suite“) bedeutend mehr negative Auswirkungen auf den Kunsthandelsplatz hätte. Durch den Vorteil auf diese zusätzliche Abgabe beim Verkauf eines Kunstwerks auf dem Sekundärmarkt zu verzichten profitieren alle Beteiligten, auch die Künstler. Der VKMS beteiligt sich auch weiterhin an aktuellen Diskussionen mit dem IGE (Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum), dem BAK (Bundesamt für Kultur), der ProLitteris u.a.m., etwa zum Thema „Appropriation Art“ oder „Lichtbildschutz“, und informiert seine Mitglieder zum Stand von Gesetzgebung und Praxis.

Geldwäscherei

Der VKMS verfolgt zeitnah die problematische Europäische Entwicklung einer zunehmenden Verschärfung der Geldwäscherei-Richtlinien auch im Kunstmarkt und versucht Einfluss zu nehmen, um durch Aufklärung über die Realität des Berufsstandes von Kunst- und Antiquitätenhandel eine gesetzgeberische Formulierung von drastisch verschärften Regeln zu verhindern. Galerien und Händler können nicht gleich behandelt werden wie Banken. Ziel ist es eine den Verhältnissen angepasste pragmatisch verstandene Due Diligence beim Ankauf und Verkauf von Werken zu etablieren. Deshalb setzt sich der VKMS für Selbstregulierungsmassnahmen ein und führt Gespräche mit verschiedenen Akteuren wie ArtBasel, und der Initiative RAM (Responsible Art Market) aus Genf.

Kulturgüterschutz

Der VKMS beteiligt sich an der Vernehmlassung zur Kulturbotschaft und unterstützt das Vorhaben, wonach der Abschluss von bilateralen Vereinbarungen sowie Projekte zur Erhaltung des bedrohten kulturellen Erbes im internationalen Kontext deutlich machen, dass sich die Schweiz für den legalen Kulturgüteraustausch engagiert und sich gegen illegale Aktivitäten aktiv einsetzt. Damit kann die Schweiz als „safe haven“ international Bekanntheit und Bedeutung erlangen, was dem VKMS ein Anliegen ist.

Raubkunst

Der VKMS beteiligt sich aktiv an internationalen Konferenzen zu den Themen Raubkunst und Provenienzforschung und arbeitet mit Experten in diesen Bereichen zusammen. Gleichzeitig wird ein Austausch mit der Fachstelle des BAK zu diesem Thema gepflegt und es werden laufend Anfragen von interessierten Parteien beantwortet.

Mehrwertsteuer

Der VKMS ist im Gespräch mit Zoll- und MWST-Behörden, mit Lagerhaltern, Transporteuren, Versicherungen und weiteren Akteuren der Branche. Halbwahrheiten soll durch eine transparente Information über die aktuelle Zoll- und Steuergesetzgebung entgegengetreten werden. Es soll darauf hingearbeitet werden, dass zukünftige Anpassungen insb. der MWST-Gesetzgebung die Realitäten der verschiedenen Transaktionen im Kunstmarkt abbilden soll.

Kunstmarkt Diverses

Der VKMS stellt sich den Herausforderungen des digitalen Zeitalters und dessen Auswirkungen auf die Tätigkeit von Kunst- und Antiquitätenhändlern, Auktionatoren und Galeristen. Es findet ein reger Austausch von Meinungen, u.a. auch mit Technologieexperten statt.

Über die rein wirtschaftlichen Interessen hinaus will der VKMS die kulturelle Bedeutung der Arbeit der Mitglieder der vier Kunsthandelsverbände hervorheben. Ein intakter Kunsthandel ist noch immer eine treibende Kraft für einen vitalen Kulturstandort Schweiz. Um diese wichtige Arbeit auch in Zukunft fortsetzen zu können, bedarf es die Führung eines Dialogs mit den Instanzen in Politik und Recht, die sich den Besonderheiten des Kunstmarktes nicht verschliesst.

Kontakt

VKMS

Verband Kunstmarkt Schweiz
Postfach 3226
Höschgasse 28
8034 Zürich

info@kunstmarktschweiz.ch
+41 44 269 66 88

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